Die
Ukulele hat Geburtstag.
Morgen.
Zum
fünfzehnten Mal.
In
diesem Jahr...
Und
zum fünfzehnten Mal in diesem Jahr habe ich die Ukulele aus dem
Haus geschickt.
„Der
Trick mit dem Freibier klappt jetzt zum fünfzehnten Mal.“,
sage ich zu meinem Kumpel, der mir helfen soll mir zum fünfzehnten
mal in diesem Jahr ein Geschenk auszudenken.
„Wie
wärs mit nem Kuchen?“, fragt mein Kumpel.
„Ne,
müsste schon ne Torte sein“
„Am
besten mit viel Alkohol“
„Die
Ukulele frisst alles“
Wir
haben ein altes Eierlikörkuchenrezept gefunden. Sämtliche
Eier wurden durch Likör ersetzt.
„Das
reicht nicht“, sage ich, „Der ganze Alkohol verdampft doch beim
Backen“
„Dann
müssen wir das mit ner großen Flasche STROH80 tränken“
Der
Kuchen ist fertig gebacken.
Wir
tränken ihn mit STROH.
STROH40.
Die
kleine Flasche.
War
billiger...
Es ist
sowieso viel zu viel.
Um den
Kuchen zu retten stechen wir verzweifel Löcher hinein.
Tatsächlich saugt er den restlichen Rum noch auf. Wir haben noch
eine ganze halbe Flasche Eierlikör.
Der
aus Sahne geformte Eierlikörpool ist nicht sehr stabil. Und voll
bis zum Anschlag. Beziehungsweise jetzt nicht mehr.
„Du
hättest den Kuchen nicht hochheben sollen“, sagt mein Kumpel.
„Das
is ne Torte. Und außerdem“, sage ich, „Ich weiß nicht
genau, wie viele Kerzen ich da drauf tun soll“
„Am
besten gar keine.“
Ich
halte mich an den Rat meines Kumpels. Er hat oft gute Ratschläge
parat. Von ihm stammt auch die Idee meine Memoiren aufzuschreiben.
„Da
steht mein Name gar nicht“, sagt mein Kumpel.
„Tja,
dann sag ihn doch einfach“
Er
sagt seinen Namen.
„Hat
nicht funktioniert...“, sage ich
Tja, warum musst du auch alles machen, was die Ukulele sagt? Fünfmal Geburtstag feiern im Jahr dürfte doch eigentlich reichen...
AntwortenLöschenKlar, die Ukulele ist dein Instrument, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass SIE bei euch die Hosn anhat... und das hat sie trotz des Instrumenten-Status nicht verdient...
oder?